Interview mit Christoph Platzer — 100 Tage als CEO bei Parkside

Veröffentlicht
29. März 2021
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Anfang des Jahres haben wir bekannt gegeben, dass wir unser Management-Team für weiterhin starkes Unternehmenswachstum verstärken und dabei Christoph Platzer als unseren neuen CEO vorgestellt. Nun, drei Monate später, haben wir ihn zum Interview gebeten. Finden wir heraus, wie seine ersten 100 Tage bei Parkside verlaufen sind und worauf er sich in den kommenden Monaten konzentrieren wird.

Q1: Man hört oft, dass die ersten 100 Tage an der Spitze einer Organisation entscheidend sind, da sie die Weichen für die nächsten Jahres stellen können. Christoph, wie bist du diese Zeit angegangen und worauf hast du dich in deinen ersten 100 Tagen bei Parkside konzentriert?

Obwohl dabei nicht nur die ersten 100 Tage entscheidend sind, finde ich, dass diese Periode den Ton für die Zukunft schon maßgeblich angibt. Ich bin der festen Überzeugung, dass die Mitarbeiter diejenigen sind, die ein Unternehmen erfolgreich machen. Darum lege ich großen Wert auf zwischenmenschliche Kommunikation und Beziehungen. Mein Hauptaugenmerk lag in dieser Zeit deshalb darauf, meine Kolleginnen und Kollegen kennenzulernen, mit ihnen zu sprechen, ihre Ideen und Anliegen anzuhören und ein Verständnis für zukünftige Marktpotenziale aufzubauen. Als ich zum ersten Mal zu Parkside kam, war ich begeistert von der Unternehmenskultur, den Werten und dem Teamgeist im Allgemeinen. Das ist etwas, das ich in jedem Fall weiter fördern und bewahren möchte.

Q2: Was hat dich am meisten überrascht, was hast du in diesen drei Monaten als CEO über Parkside gelernt?

Da ich zwar auch aus einer technischen, aber doch anderen Branche komme, habe ich versucht, so viel wie möglich über Software-Entwicklung & UX-Design im Allgemeinen zu lernen. Wie wir hier bei Parkside Projekte angehen und was es bedeutet, mit agilen und interdisziplinären Teams zu arbeiten. Als ich mich mit unseren Kunden und Projekten vertraut gemacht habe, war ich ziemlich überrascht darüber, wie viel im Rahmen der Softwareentwicklung tatsächlich ausgelagert wird und welche vielfältige Nutzen es für unsere Kunden hat. Unsere Kunden vertrauen unseren Teams dabei vor allem auch. Und das zurecht, weil wir Projekte abliefern, egal was passiert. 

Q3: Du hast einige Erfolgsfaktoren von Outsourcing erwähnt. Kannst du uns das näher erläutern?

Klar. Oft glauben Unternehmen, dass man für ein gutes digitales Produkt alles selbst entwickeln muss um keine externen Abhängigkeiten aufzubauen. Oftmals unterschätzen sie aber die Relevanz von Geschwindigkeit, Flexibilität und Umsetzungskompetenz. Es gibt manchmal Bedenken, dass sich Outsourcing aufgrund des Aufwands für Projektsteuerung und -betreuung nicht rechnet. Dabei erhält man als Kunde so nicht bloß Zugang zu fehlenden Ressourcen zur Expertise des Partners, sondern holt sich auch einen Co-Creator an Bord. Unternehmen benötigen im Innovationsprozess oftmals einen Sparringspartner, der sich konzeptionell in das Projekt einbringt und die Verantwortung für die Umsetzung und den Erfolg mit trägt. Die Zusammenarbeit mit uns als Partner ist ein Beschleuniger für jedes Digitalisierungsvorhaben. Der Gewinn an Zeit und Know how für unsere Kunden ist enorm, wir liefern einen echten Beitrag zum Geschäftserfolg unserer Kunden. 

In der Praxis scheitern Digitalisierungsprojekte übrigens oft an der Nutzerakzeptanz, obwohl der Stellenwert von User Experience immer stärker an Bedeutung gewinnt. Und das ist genau jener Erfolgsfaktor, den Parkside einbringt. Unsere Expertise in UX und Engineering arbeiten eingespielt miteinander. So entstehen marktführende digitale Produkte und Lösungen für unsere Kunden und vor allem für deren User.

Q4: Was sind deine Pläne für die nächsten 100 Tage?

Nachdem ich ein erstes Verständnis für die Organisation und den Markt aufgebaut habe, werden wir einige strategische Initiativen starten um weiteres Wachstum zu ermöglichen. Unser Ziel ist es, die Sichtbarkeit und Wahrnehmung von Parkside als Digitalisierungsexperten in Zentraleuropa und den USA zu steigern. Wir sind ein klassischer Hidden Champion, mit einer Export-Erfolgsstory im Silicon Valley und ich bin überzeugt, dass wir weiterhin viele Kunden bei Steigerung ihres Geschäftserfolgs unterstützen werden. Daran messen wir uns. Darüber hinaus werden wir uns noch stärker in Technologien und Partnerschaften weiterentwickeln, die Mehrwert für unsere Kunden generieren. Grundstein für alle Vorhaben ist und bleibt die ausgezeichnete Unternehmenskultur, die ich erfahren durfte. Der Parkside-Spirit ist spürbar und genau damit versuchen wir unsere Kunden immer wieder zu inspirieren.

Danke Christoph, dass du dir die Zeit für dieses Interview genommen hast. Wir freuen uns schon auf das nächste Update über die künftigen wesentlichen Schritte und Erfolge.

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