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Angular — Aus unserem Tech Stack nicht wegzudenken

Angular ist eines der drei meistgenutzten Frontend-Frameworks. Finden Sie heraus, was es zum idealen Framework für Enterprises macht.

Die Beliebtheit von Angular ist unter anderem das Resultat der Erfolgsgeschichte von AngularJS. Dessen Veröffentlichung im Jahre 2010 stellt den Anfang einer Technologie dar, welche großen Anklang fand und deswegen bis zum heutigen Tag unterstützt und gewartet wird. Im Jahr 2016 wurde dann von Google eine TypeScript-basierte Neubearbeitung von AngularJS unter dem Namen Angular veröffentlicht. Seitdem hat Angular dank seiner vielen für Enterprise-Anwendungen attraktiven Features einen kometenhaften Aufstieg erlebt.

Angular für umfassende Anwendungen

Wenn sich Entwickler für Angular als Framework für ihre Anwendung entscheiden, sollten sie das deswegen tun, um die Vielzahl an Funktionalitäten auch wirklich auszunutzen. Im Vergleich zu ähnlichen Technologien wie React und Vue eignet sich Angular mehr für große Enterprise-Apps als kleinere Anwendungen, die bspw. nur eine marginale Funktion in einer Web-Plattform erfüllen.

Zudem ist Angular ein opinionated (zu Deutsch ‘eigensinniges’) Framework, d.h. ein Framework mit klar definierten Best-Practice-Stilvorgaben, denen Entwickler folgen sollten. Einerseits trägt dies zur Skalierbarkeit des Teams bei, da sich neu hinzugekommene Entwickler nicht mit einem unbekannten, benutzerdefinierten Coding Style auseinandersetzen müssen. Andererseits können dadurch andere Optionen wie React attraktiver erscheinen, wenn der Wunsch besteht, einen eigenen Style Guide zu etablieren. React ist insofern nicht präskriptiv und erlaubt Entwicklern daher mehr Freiheiten.

Worin sich Angular auszeichnet

01

Vollständige Lösung

Wo andere Frameworks oft mit zusätzlichen Libraries ergänzt werden müssen, um eine vollständige Lösung zu erreichen, bietet Angular das meiste schon out-of-the-box an. Dazu zählen unter anderem Routing, mühelose Authorisation (AuthGuard), Internationalisierung, Lazy Loading und eine Rendering Engine (Ivy), die Bundle Sizes kompakt hält.

02

Planbarkeit

Die Entwicklung von Angular wird von konsistenten Release Cycles bestimmt, wodurch große Releases alle sechs Monate und kleine alle drei Monate veröffentlicht werden. Diese halten sich immer möglichst strikt an die Roadmap, die von den Angular-Entwicklern ausgelegt wird, und können folglich im Sprint Planning miteinbezogen werden. Dadurch kann es keine unvorhersehbaren Updates geben, die dem Projekt und der Budgetplanung in die Quere kommen.

03

Kompatibilität

Die Tatsache, dass Angular schon standardmäßig mit einer Vielzahl an Funktionen kommt, ist auch in für einen anderen Aspekt der Entwicklung essentiell: Kompatibilität. Features wie das Routing, die Angular allein schon anbietet (und welche in anderen Frameworks oftmals als externe Dependencies hinzugefügt werden müssen), unterliegen denselben Update Cycles und können daher zu keinen Kompatibilitätsproblemen führen. Ähnlich verhält es sich mit Libraries für Angular: Das Framework sowie all die dafür verfügbaren Libraries basieren auf TypeScript — während bei anderen Technologien oft extra Arbeitsaufwand in das Einbinden von Libraries investiert werden muss, die nur auf JavaScript gebaut sind, ist das bei Angular nicht der Fall.

04

Modularität

Eine Entwicklung mit Angular, die den Best Practices entspricht, bedeutet im Hinblick auf die Code-Architektur das Befolgen eines modularen und vektor-orientierten Ansatzes (ähnlich wie bei React und Vue). Außerdem erleichtert das Werkzeug zur template-basierten Code-Generierung CLI Schematics das Erstellen von Modulen und Component Services maßgeblich. Was firmeninternen Code allgemein anbelangt, macht es die Nutzung von Tools wie Nx einfach, Libraries zu entwickeln, die innerhalb eines Unternehmens für mehrere Anwendungen verwendet werden können.

03

Stabilität

Viele Dinge machen Angular zu einer verlässlichen und zukunftssicheren Technologie. Einerseits gibt es keine plötzlichen und unvorhersehbaren Änderungen. Selbst wenn große Updates problematische Veränderungen verursachen, stellt Angular ein Tool bereit, welches diejenigen Code-Zeilen hervorhebt, die angepasst werden müssen, um sie kompatibel mit dem Update zu machen. Andererseits wird Angular von Google entwickelt, die das Framework selbst für zahlreiche ihrer Plattformen verwenden. Zusammen mit einer riesigen Community ist es recht unwahrscheinlich, dass die Technologie bald nicht mehr unterstützt wird.

Libraries für Angular

Zu den bekanntesten Libraries, die gewöhnlich mit Angular verwendet werden, zählt zweifellos NgRx. Damit wird das State Management ähnlich wie bei Redux und React stark vereinfacht. Statt einer Unmenge an Boilerplate-Code kann mithilfe von NgRx sehr viel mit sehr wenig Code erreicht werden. Andere Libraries die ähnliche Funktionen erfüllen sind NGXS und MobX.

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